Unser Hangaround bei ... Metallica
Am 12.5. war Ich mit Jana bei Metallica in Hamburg in der Color Line Arena.Wir saßen leider auf dem Oberrang,aber man konnte trotzdem alles sehen.
Als 1.Band spielten The Sorrow,eine neue Lieblingsband von Lars Ullrich.Allerdings kamen sie beim Publikum nicht gut an und wir beide fanden sie auch eher langweilig.Die Bühne stand in der Mitte der Halle und war für die Jungspunde einfach zu groß.
Als 2.Band haben Machine Head gespielt und schon am Anfang konnte man die 1. „Machine Fucking Head“ Sprüche hören.
Angefangen wurde mit dem Hits „Imperium“,“ The Blood, The Sweat, The Tears“ und man konnte hören dass viele Machine Head Fans anwesend waren.
Als besonderes Highlight spielten sie als Coversong Hallowed by the Name und da wurden sogar die Metallica Fans so richtig wach. Nach einer Std. Spielzeit wurde zum Schluß noch den Megakracher Davidian gespielt.
Ich hatte sehr viel Spaß und habe da schon meine Nackenmuskeln strapaziert.
Nach einer Umbaupause von ca. 45 min kamen endlich Metallica.
Sie begeisterten 14.000 Fans in der seit Monaten ausverkauften Color-Line-Arena mit Klassikern der langen Band-Geschichte und neuen Krachern.
Die Bühne war in Sachen Optik eine Klasse für sich.
Laserkanonen, Feuerfontänen und unter der Decke riesige Särge mit eingebauten Scheinwerfern. Schon die Vorfreude auf die kommenden zwei
Stunden Metal-Gewitter ist so riesig, dass die Welle bereits durchs weite Rund wanderte, bevor Lars Ulrich, James Hetfield, Rob Trujillo
und Kirk Hammett überhaupt auf der Bühne standen. Die Bühne war, ringsherum mit Mikros bestückt und wurde um 21 Uhr 19 mit bunten Laserstrahlen
überzogen als Metallica mit „That Was Just Your Life“ und „The End Of The Line“, zwei Songs der aktuellen CD „Death Magnetic“, loskeulen.
Von der ersten Sekunde an saßen wir auch in den Oberrängen nicht mehr. Fäuste wurden gereckt, Refrains aus voller Kehle mitgegröhlt, zahlreiche
Circle Pits bildeten sich im Innenraum. Ein erster Stimmungshöhepunkt, als James Hetfield, einen Klassiker ankündigt: „Leper Messiah“ vom
Metallica-Überalbum „Master Of Puppets“. Zu hören, wie 14.000 Fans den Refrain brüllen: Gänsehaut pur!
Doch es sind nicht nur die Klassiker der Achtziger, die für Begeisterung sorgten, gleich fünf weitere „Death Magnetic“-Nummern stehen
auf der Setlist – und wurden frenetisch gefeiert. Zu recht, denn es klang wie aus einem Guss gespielt.
Gegen Ende des offiziellen Teils wurde dann noch einmal mächtig an der Intensitätsschraube gedreht: „Master Of Puppets“ erinnert an gute alte
Thrash-Metal-Zeiten, der Megahit „Nothing Else Matters“ funktioniert ohnehin immer,
und bei „Enter Sandman“ ist nicht nur die Band, sondern auch das Publikum am Anschlag.
Was dann noch kam: Eine Coverversion des Sweet-Savage-Brechers „Killing Time“, mit dem Metallica sich vor der nordirischen
Heavy-Metal-Legende verbeugen und ganz zum Schluss bei vollem Hallenlicht der Massenaufpeitscher „Seek & Destroy“,
bei dem es schwarze Luftballons von der Decke regnete. Danach herrschte auf und vor der Bühne kollektive Erschöpfung. Ein Hammerkonzert, von dem wir beide noch lange schwärmen werden. „Metallica loves you“ ruft James Hetfield zum Abschied.