Der offizielle Festivalbericht des MC Odin zu Hannover

Wie soll man bloß das Paradies jedes Jahr aufs Neue beschreiben? Ach es fällt einfach so schwer! Insbesondere wenn Wacken nun schon drei Monate her ist, dieser Text nur aus Prinzip und so geschrieben wird (letztes Jahr wurde das schließlich auch gemacht, also muss das eben auch dieses Jahr so sein, liest eh keine Socke mehr – das war jetzt nicht persönlich gemeint) und die Erinnerung dann schon ein wenig verblasst ist. Aber egal: Fotos raus, Bier an den Start, Karnevalsmusik in den Rekorder und dann wird losgelegt. Also wie war das Wacken? Zunächst war es die schönste Anreise, die man sich vorstellen kann. Kühles Bier, nüchterner nörgelnder Fahrer und Pausen so viel man will. Das Leben war so schön – zumindest bis wir (also die Kölner und nicht die Vorhut der Clubberer die quietschfidel noch auf den Platz kam) auf einem Acker ohne irgendwas landeten. Aber im Suff pennt es sich ohnehin überall gut. Und Hauptsache ist ja, dass alle Spaß hatten, insbesondere das Küken.
Nee so an der Leitplanke stehen ist schon eine Erfahrung wert
Der ging dann am nächsten Morgen weiter als die jecken Kölner meinten, dass sie sich am meisten über einen Weckruf freuen würde, damit sie noch aufs Gelände kommen. Ansonsten war es sehr passend, dass die Mutter schon mal ihren 30. fürs nächste Jahr proben konnte (das wird ein Fest!). Sie war völlig außer Rand und Band ob des schönen Clubhuts, der ihr vermacht wurde:
Der Hut steht ihr gut
Es war ohne Frage ein rauschendes Fest, schließlich gab es nach dem Cluburlaub endlich wieder Odinpils satt, womit auch die Deko für den Pavillion stand:
ALM beim Posen
Kein Wunder, dass nach einem so einer Party Opfer dazubringen sind, obgleich Hetti es nicht in Ordnung fand, dass der Doktor ihm einfach seine Daseinsberechtigung nahm:
Der Doktor soll fotografieren und nicht pennen!
So etwas würde dem Präsi nie passieren, er rockte wie immer das Gelände und tat alles, um sich in der ganzen Welt beliebter zu machen:
Der Präsi ist beliebt Kein Wunder bei so einem Charme!
Echte Gefühle zeigte auch de Carmen, da sie nicht – wie ursprünglich geplant - in Wacken die harte Aufnahmeprüfung absolvierte, hielt sich aufgrund ihrer schüchternen Art lieber an ihren Bruder:
Geschwisterliebe ist immer noch die harmonischste
Aber nicht nur Marko fühlte sich gut integriert. Der Präsi mit seiner fürsorgenden Art lässt keinen allein – auch nicht Quasti, wenn es ihm vielleicht doch ein wenig lieber wäre.
Ein guter Präsi hat eben alles im Auge
Nun ja, ansonsten waren auch die Kölner selten allein, weil sie meistens nur im Gesamtpaket auftachten. Klüngel. Bei Hanni (oder war es Nanni?) sah man deswegen wie immer die pure Lebensfreude, aber bei Nanni (oder war es Hanni?) überraschte uns das leichte Lächeln (ein echter Schnappschuss). Und die beiden wollen verwandt sein?
Rheinische Frohnaturen
Sorgen machten uns dagegen nicht nur Tobias und ALM
Der Metal macht Musikantenstadlgucker schon am helllichten Tag platt Oh, ALM hat auch mal Spaß – solange er nicht auf die Bühne schauet
sondern auch die graue Eminenz des Freundeskreises im Club – der Klaus. Da er sich das erste Mal fürs Zelten und nicht für das Schnöselhotel entschieden hat, durfte er sich gleich zum Grillmeister ernennen lassen. Was sollten wir auch machen. Mit dem Butcher und Kampi waren zu unserem Leidwesen unsere Ernährungsbeauftragten nicht am Start. So wäre es ein hartes Wacken ohne diesen adäquaten Ersatz geworden. Einzig der Grund für seine Motivation, unbedingt Grillen zu wollen, versetzte uns ins Staunen:
Oh sorry falsches Foto, war nicht so gemeint
das jezze aber
Klaus mag wohl eher Death Metal
Ein jähes Ende des Berichts: Und die Moral von der Geschicht: Ja war schön und nächstes Jahr wird der Text vor Allerheiligen geschrieben.